Der über 7.500 m² große Bunker ist eines der größten und bekanntesten unterirdischen Schutzbauwerke auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Technisch befand sich das Sonderbauwerk 17/5001 (SBW 17/5001) bei seiner Indienststellung im Jahre 1983 auf dem Niveau der damaligen Zeit. Große Teile der dreigeschossigen Anlage sind elastisch gelagert, um auch die Stoßwelle einer Kernwaffendetonation abzufangen (Schutzklasse A). Hierzu wurden sowohl Federmechanismen, als auch stickstoffgefüllte Stoßdämpfer verwendet. Knapp 350 Personen, darunter die Mitglieder des Nationalen Verteidigungsrates (NVR), sowie die Mitglieder des Zentralkomitees der SED (ZK) und dem Generalsekretär Erich Honecker hätten hier Zuflucht gefunden. Umgangssprachlich wird das Objekt 5001 daher auch „Honecker-Bunker“ genannt.